Granaten gefährden Bauvorhaben: Kampfmittelüberprüfungen notwendig

Der städtische Fachbereich Recht und Ordnung weist auf die Notwendigkeit von Kampfmittelüberprüfungen hin. In den vergangenen Wochen wurden häufiger Granaten und Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, ohne dass vorherige Kampfmittelüberprüfungen stattgefunden haben. Dies führt bei den Bauvorhaben zu erheblichen Verzögerungen.

Die Stadtverwaltung rät deshalb, frühzeitig eine Überprüfung zu beantragen. Bei Bauvorhaben, die in den Boden eingreifen, ist vorab eine Kampfmittelüberprüfung erforderlich. Dabei ist es unerheblich, ob eine Baugrube von mehreren Metern ausgehoben oder lediglich ein Abtrag der Oberfläche von wenigen Zentimetern erfolgen soll. Die Kampfmittel können bei Bauarbeiten detonieren und Menschenleben gefährden. Wurde keine Kampfmittelüberprüfung durchgeführt, kann die Baustelle stillgelegt werden.

Für eine Überprüfung ist es notwendig, einen Lageplan des Bauvorhabens per E-Mail an die Adresse gefahrenabwehr@bottrop.de zu schicken. Auskunft gibt beim Fachbereich Recht und Ordnung Geena Kammler unter der Telefonnummer 02041/70-3260.

(c) Text: Stadt Bottrop, Symbolbild: Stadt Bottrop

Wir lieben Bottrop - Redaktion

Wir lieben Bottrop - seit mehr als 13 Jahren!

Press ESC to close